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Turnvereine FIDES-Unterhaltungsabend 2013 Leinen los – Schiff ahoi

Am letzten Wochenende hiess es für die FM Fides in der vollbesetzten Mehrzweckhalle nach einer intensiven Vorbereitungszeit mit einer top motivierten Crew „ Leinen los".

Nachdem die Reederei vor Beginn der Vorstellung den eingeladenen Ehrenmitglieder einen Apéro und ein Nachtessen offeriert hatte, hiess der Käpten, resp.die Kapitänin Martina Schlosser, die Mitreisenden herzlich willkommen zur bevorstehenden Schiffsreise. Durch das von Yvonne Friker genial umgesetzte Bühnenbild fühlten sich die Gäste wie auf einem wirklichen Schiff auf hoher See.

Unbekümmert oder noch etwas scheu betraten die Muki mit ihren Mamis als Erste das Schiff mit vollbepackten Koffern und beschlagnahmten die neue Umgebung mit viel Sympathie. Schon stand der erste Landausflug an – und die kleinen Jugimädchen erfreuten die mit ihrem hüpfenden Känguruhtanz die Zuschauer. Selbst eine Safari durfte nicht fehlen. Als Tiger, Giraffen, Leoparden oder Buschbewohner gekleidet wagten die Rope-Skipperinnen eine halsbrecherische, akrobatische Vorführung mit dem Sprungseil. Der Käpten und die drei Crewmitglieder fungierten mit professioneller Schauspielkunst als humoristische Reisebegleiter - schon galoppierten die Ki-tu-Indianer mit ihren Steckenpferden über die Bühne. Einmalig war die Vorführung der grossen Jugi-Mädchen, die für ihren Tanz die Musik selber ausgesucht und choreographiert hatten. Anschliessend eroberten die Jugi-Knaben das Schiff und zeigten den Anwesenden eindrückliche Sprünge um für einen evt. Ernstfall als Rettungskräfte gerüstet zu sein. Schon fast gespenstig war es als eine weitere Rope-Skippinggruppe als Ninja ihre Schaukämpfe austrugen und sich sogar mutig von der Galerie in den Saal abseilten. Als die FM Fides in Barcelona ankerten überzeugten die Rope-skipperinnnen die Einheimischen mit ihren Sprungkünsten und ernteten Szenenapplaus. Nach so viel Programm auf dem Schiff und an Land, war es Zeit sich auszuspannen. Die Frauenriege erlaubte es den Zuschauern in tiefschwarzer Nacht die ganze Pracht des Sternenhimmels zu bewundern, sich zu entspannen und zu träumen. Aber eine noch so sternklare Nacht geht zu Ende und die Männerriege führte die Reisenden zurück in den Alltag. Mit ihrer schelmischen Darbietung wiesen sie auf den anstrengenden und vielseitigen Matrosenarbeitstag hin. Auf wogender See gings Richtung Istanbul. Dort angekommen begab sich die „bessere" Gesellschaft der Passagiere an den Strand, genoss das Relaxen, tanzte die Nacht in der Disco um die Ohren oder ergötzte sich an türkischen Männertänzen – alles umwerfend um- und in Szene gesetzt durch die Leiter und Leiterinnen. Der Heimathafen war schon fast in Sichtweite, als fünf Jugendliche die letzte Gelegenheit für eine Strandparty nutzten. Ihre Rhythmikvorführung ohne Trommeln, alleine „nur" mit ihren Händen als Instrument, war mehr als bühnenreif, perfekt, und schon fast Tatooverdächtig – toll.

Der Federführenden Präsidentin und den verschiedenen Riegen der Fides mit allen Mitwirkenden war es einmal mehr gelungen das Publikum mit den kreativen, vielseitigen, ideenreichen Darbietungen und einer abwechslungsreichen ausgewogenen Mischung aus sportlichen, schauspielerischen und tänzerischen Einlagen mit einem breiten Spektrum musikalischer Umrahmung in ihren Bann zu ziehen. Die Gäste honorierten die unzähligen geleisteten Vorbereitungsstunden und dankten den Akteuren immer wieder mit herzlichem und anerkennenden (Zwischen) Applaus.hh

von h.h.

1
Die Matrosen der Männerriege an der Arbeit

2
Schlussbild

3
Perfekt für eine Teilnahme am Tatoo

Original Bericht im Oltner Tagblatt vom 30.11.2012

 

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Aktualisiert am Freitag, 03. November 2017 um 07:49